Rhythmische Solmisation

Diese Methode ordnet den Tonlängen Silben zu. So können Sie auch schwierige und unübersichtliche Rhythmen problemlos bewältigen. Die Abbildung macht das einfache Prinzip deutlich.

Rhythmische Solmisation

Axel Chr. Schullz hat für die rhythmische Solmisation die Kodály-Methode optimiert, so dass sich beispielsweise alle Pause von ihren entsprechenden Notenwerten nur durch den Anfangskonsonanten unterscheiden. Alle Notenwerte beginnen mit "t", alle Pausen mit "s". Das bedeutet für die Ausführung das einfache Prinzip: Wann immer ein "t" gesprochen wird, erklingt eine Note bzw. muss geklatscht werden. Wann immer ein "s" erklingt, darf nichts mehr klingen.

Den Sechzehntelnoten hat Schullz die Silbe "tu" zugeordnet, so dass der Vokal die Länge angibt. Durch das "u" können auch komplexe Sechzehntelgruppierungen problemlos rhythmisch solmisiert und somit korrekt reproduziert werden.